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Mehr Überholverbote für LKW |
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Freitag, 03. August 2007 |
Als erstes Bundesland will Nordrhein-Westfalen nach den Sommerferien
ein verstärktes Überholverbot für LKW auf Autobahnen einführen.
Die neuen Verbote sollen vor allem auf vielbefahrenen zweispurigen
Abschnitten eingerichtet werden. Dadurch soll der Verkehr an diesen
Stellen besser fließen und die Unfallgefahr gesenkt werden.
Erst im
April hatten die Landesminister gemeinsam beim
Bundesverkehrsministerium beantragt, die Verwaltungshürden für ein
beschildertes Überholverbot auf bestimmten Strecken zu senken.
Schilder halten Brummis auf der rechten Spur
Ab 3. August soll damit begonnen
werden, die ersten Verbotsschilder aufzustellen. Den Anfang könnten die
stark befahrenen Autobahnen A 40, A42, A 43, A46 und A 57 machen. Auch
auf einigen dreispurigen Steckenabschnitten will das
Verkehrsministerium die Überholverbote ausweiten und die Brummis auf
der rechten Spur halten.
Einige Länder plädierten auf der
letzten Verkehrsministerkonferenz sogar für ein generelles
LKW-Überholverbot auf allen zweispurigen Autobahnen. Dafür gab es
allerdings keine Mehrheit. Als Kompromiss einigte sich man schließlich
darauf, die Verbote nicht wie bisher nur von den Unfallzahlen sondern
auch vom Verkehr abhängig zu machen. Der Grenzwert soll danach bei
2.000 Autos pro Stunde liegen, ab dem ein Überholverbot eingeführt
werden kann.
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